Liebe Neustädterinnen und Neustädter,

so ganz langsam scheint wieder Normalität in unser alltägliches Leben einzukehren. Alle Geschäfte haben wieder geöffnet und vieles ist wieder erlaubt, wenn auch nur unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln.

Auch WIR für UNS! kehrt langsam wieder zum Alltag zurück. Mit diesem Artikel möchten wir Sie kurz über unsere aktuellen Vereinsaktivitäten informieren:

  1. Der Einkaufsservice „Stoppt Corona“, den wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Neustadt täglich angeboten haben, wird ab sofort eingestellt. Sollten Sie jedoch Bedarf haben und aus welchen Gründen auch immer Hilfe beim Einkaufen benötigen, können Sie sich gerne weiterhin an WIR für UNS! unter der Telefonnummer 0173 / 472 43 65 oder 06692/8102 an Roswitha Trümpert wenden. Unsere engagierten Einkaufshelfer stehen auch weiterhin zur Verfügung.Auf diesem Weg möchten wir uns auch nochmal bei allen unseren Helfern – ob Vereinsmitglieder oder nicht – bedanken, die sich ganz spontan bei uns gemeldet und immer „parat“ gestanden haben, um eingehende Aufträge zu erledigen. Auch wenn die Bestellungen deutlich unter unseren Erwartungen lagen, waren wir „Allzeit bereit“. Vielleicht ist es aber auch ein gutes Zeichen und unsere Mitbürger sind untereinander so gut vernetzt, dass sich immer ein lieber Nachbar oder eine liebe Nachbarin findet, die einem etwas mitbringen kann.Auch bei der Stadtverwaltung Neustadt möchten wir uns auf diesem Wege herzlich für die Zusammenarbeit bedanken, besonders bei Herrn Bürgermeister Groll, der uns seine Mitarbeiterinnen Julia Boos und Fabienne Diebel für den Telefondienst zur Verfügung gestellt hat.Aber auch jetzt oder später – wenn Corona uns nicht mehr im Griff hat – scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Hilfe beim Einkaufen benötigen. WIR für UNS! ist ein Verein von Bürgern für Bürger und unser Hauptanliegen ist, einander zu helfen und die Menschen in unserem Ort zusammenzubringen.
  2. Die Pfadfinder haben am 29.5.2020 eine Probestunde unter „Corona-Bedingungen“ gestartet. Dafür wurde extra ein Hygieneplan erstellt, der z.B. beinhaltet, dass die Treffen nur im Freien stattfinden, für den nötigen Abstand wurden „Stellplätze“ markiert, es finden nur kontaktlose Spiele statt und in Situationen, in denen es eng werden könnte, wird ein Mundschutz getragen. Da die Probestunde sehr gut funktioniert hat, sind auch weitere Stunden unter diesen Bedingungen geplant. Alle Kinder tragen die neuen Vorgaben sehr gut gelaunt und motiviert mit und sind froh, sich wieder draußen in der Natur treffen zu können.

Die geplanten Sommeraktivitäten wie Zeltlager mit Übernachtung werden wohl leider nicht stattfinden können, es werden aber Tagesaktivitäten für die Sommerferien geplant. Zurzeit können keine neuen Kinder in die Gruppen aufgenommen werden, es gibt aber eine Warteliste, auf die man sich gerne eintragen lassen kann.

3, Die Spendensammlung für die Kindertafel und das Tierheim werden wir weiterhin fortsetzen, allerdings nur noch einmal im Monat und zwar immer am letzten Freitag im Monat, Treffpunkt ist weiterhin der Parkplatz am Haus der Vereine in der Ritterstraße von 10-10.30 Uhr. Auch hier möchten wir allen Unterstützern dieser beiden tollen Projekte herzlich danken, besonders natürlich auch dem TSV Stadtallendorf ohne dessen Initiative die Kindertafel in dieser schwierigen Zeit gar nicht hätte stattfinden können.

4, Die „Kaffeezeit“ im Haus der Vereine und der Mittagstisch in Speckswinkel werden bis auf Weiteres nicht stattfinden.

5, Die Krabbelgruppe „Begegnung am Nachmittag“ findet bis auf Weiteres auch noch nicht statt, aber stattdessen möchten wir Eltern und Kindern, denen gerade die Decke auf den Kopf fällt, die Möglichkeit geben, rauszukommen, zu spielen und zu quatschen. All dies ist im Moment ja ziemlich schwierig, da auch keine regelmäßige Betreuung in Kindergarten oder Schule stattfindet.Deshalb bieten wir ein zwangloses Treffen für Eltern mit Kindern von 0-6 Jahren an. Selbstverständlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.Der erste Termin für das „Spielplatz-Treffen“ ist am 18.6.2020 ab 9.30 Uhr auf dem Spielplatz beim Siedlerheim in der Hochstruth.

Wir freuen uns auf Euch.

Sandra Ramge, WIR für UNS!

WIR für UNS! sagt nochmal DANKE…

Oder diesmal besser MILLE GRAZIE. Und zwar an Eliane Piddiu Ripken.

Wir standen am 1. Mai bei nicht wirklich schönem Wetter wieder am Parkplatz beim Haus der Vereine, um unsere wöchentliche Sammlung für die Kindertafel und das Tierheim zu machen. Da kam Eliane Piddiu Ripken vorgefahren und überreichte uns neben Spenden für das Tierheim eine Tasche mit 70! handgenähten Mundschutzen für die Kindertafel. Wir waren komplett begeistert. Sicherlich kennen viele von Ihnen Frau Piddiu Ripken und wissen, dass sie immer kreativ tätig ist. Aber wir von WIR für UNS! finden, dass man ihr für ihre jetzigen Aktivitäten auf jeden Fall einmal öffentlich danken sollte.

Angefangen Mundschutze zu nähen hat sie schon ganz zu Beginn der Corona Pandemie als es in Deutschland noch gar nicht so aktuell war. Sie nähte ihre erste Mund-Nasen-Bedeckung bereits in Sardinien, weil sie für den Rückflug aus ihrem Urlaub in Italien keine Maske mehr kaufen konnte. Zurück in Deutschland begann Frau Piddiu Ripken mit ihren Stoffen Mundschutze zu fertigen und schickte sie nicht nur nach Sardinien, sondern auch nach Norditalien und England zu Verwandten und Freunden. Als die Pandemie näher an Deutschland rückte, begann sie unaufgefordert dutzende Masken zu nähen. Schnell hat es sich in Neustadt herumgesprochen und sie erhielt zahlreiche Anfragen und Bestellungen. Durch Geschäftsschließungen oder Materialengpässe war Frau Piddiu Ripken zu Beginn auf die Hilfe von Neustädter Einwohnern angewiesen, die sie mit gespendeten Stoffen und Gummibändern unterstützten. Mittlerweile gehen auch noch die gekauften Materialien zu ihren Lasten.

Inzwischen hat sie HUNDERTE Masken genäht, von denen sie über 600 Stück u.a. an Hephata in Neustadt und Treysa sowie das Haus Wiesenhof gespendet hat. WIR für UNS! findet es einfach super, dass jemand neben Material und Geld auch eine Unmenge an Zeit investiert, um anderen zu helfen. Vielen Dank dafür.

Unsere Sammlungen für die Kindertafel und das Tierheim gehen natürlich weiter. Wir nehmen Ihre Spenden gerne immer freitags von 10.00 – 10.30 Uhr beim Haus der Vereine entgegen. (Sollten Sie zu diesem Termin nicht kommen können, melden Sie sich gerne unter dieter.truempert@wir-fuer-uns-neustadt.de für die Kindertafel oder sandra.ramge@arcor.de für das Tierheim) Für die Kindertafel sammeln wir zusätzlich zu Lebensmitteln auch Babykleidung, Zubehör, Spiel- und Malsachen sowie Kinderbücher. Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn uns jemand bei unserer Arbeit unterstützen möchte.

Sandra Ramge, WIR für UNS!

WIR für UNS! sagt DANKESCHÖN

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

WIR für UNS! möchte auf diesem Wege einfach schon mal den Dank, den wir von der Kindertafel und dem Tierheim in Alsfeld erhalten haben, an Sie weitergeben.

Durch Ihr tolles Engagement und die Bereitschaft, den Schwächeren zu helfen, konnten wir am vergangenen Freitag wieder zahlreiche Spenden für die Kindertafel in Empfang nehmen. Von den Spendengeldern der letzten Woche hatte WIR für UNS! Lebensmittel eingekauft, die wir zusammen mit Ihren vielfältigen Spenden wieder mit dem BürgerBus nach Stadtallendorf gebracht haben. Zurückgekehrt sind wir mit 23 prall gefüllten Lebensmittel-Tüten für die Neustädter Kinder. Die Organisation und Verteilung übernimmt Frau Daniela Schmittdiel. Auch in der letzten Woche sind wieder Geldspenden für die Kindertafel eingegangen, die wir selbstverständlich direkt in Lebensmittel umwandeln werden.

Letzte Woche sammelte WIR für UNS! auch zum ersten Mal Spenden für das Tierheim in Alsfeld. Auch dafür möchten wir uns gerne bei Ihnen bedanken. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, denn es kamen so viele von Ihnen mit dringend benötigten Futterspenden sowie Spielzeug, Decken und Geld, dass WIR für UNS! gleich am Samstag ein volles Auto zum Tierheim nach Alsfeld bringen konnte. Dort war die Überraschung und die Freude natürlich groß und Celina Lang vom Alsfelder Tierheim nahm die Spende zusammen mit Mc Dreamy gerne entgegen. Mc Dreamy ist ein kleiner Welpe, der vor kurzem aus der Smeura in Rumänien, dem größten Tierheim der Welt, nach Alsfeld gekommen ist. Dort ist die Not in der jetzigen Situation noch um ein vielfaches größer und die Mitarbeiter dort wissen nicht, wie lange sie noch in der Lage sein werden, die ca. 6.000 Hunde dort zu versorgen. Tierschutz kennt keine Landesgrenzen.

Unsere Sammlungen für Kindertafel und Tierheim finden ab sofort immer freitags von 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr auf dem Platz vor dem Haus der Vereine statt. Der Rathausplatz ist wegen Sanierung gesperrt. Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Spendenbereitschaft.

Sandra Ramge, WIR für UNS!

Verteilung der Lebensmittelspenden der Kindertafel am 24.4.2020

Alle bedürftigen Kinder aus Neustadt warteten – mit dem gebotenen Abstand – auf dem Platz beim Bürgergardeplatz beim Haus der Vereine und nahmen ihre Tüten mit den Lebensmitteln entgegen. Das war schon ein toller Erfolg, mussten wir noch in der letzten Woche die Tüten mit dem BürgerBus und Privatautos zu den Familien fahren. Die Übernahme der Eigenverantwortung hat besonders Frau Schmittdiel sehr gefreut. Alle Kinder bekamen zusätzlich selbstgenähte Masken sowie gespendete Bücher und Spiele.

WIR für UNS! unterstützt die Kindertafel in Stadtallendorf

Letzte Woche erreichte uns ein Hilfegesuch der TSV Eintracht Stadtallendorf. Die Fußball-Abteilung des Vereins hatte beschlossen, gemeinsam die wegen Corona zwangsweise geschlossene Kindertafel in Stadtallendorf wieder zu öffnen. Aufgrund der relativ beengten Räumlichkeiten der Kindertafel am Hallenbad wurde die Lebensmittel-Ausgabe in die Mehrzweckhalle ausgelagert, damit der gebotene Abstand auch eingehalten werden konnte.

Natürlich wurden jetzt dringend Spenden benötigt, damit die ohnehin schon sozialschwachen Kinder während der Krise nicht noch mehr benachteiligt werden. Als wir bei WIR für UNS! von dieser Aktion gehört haben, wurde nicht lange überlegt oder diskutiert, sondern kurzerhand in all unseren WhatsApp-Gruppen ein Aufruf gestartet. Schließlich unterstützt WIR für UNS! auch in normalen Zeiten die Kindertafel, in dem der BürgerBus einmal pro Woche Kinder aus Neustadt zur Lebensmittelausgabe nach Stadtallendorf bringt. Inzwischen werden ungefähr 150 Kinder von der Kindertafel unterstützt, darunter auch ca. 15 Kinder aus Neustadt. Wir möchten an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass sich niemand dafür schämen muss, wenn er auf diese Art der Unterstützung angewiesen ist. Es kann jeder von uns auch in diese Situation geraten.

Obwohl unser Aufruf sehr kurzfristig war, konnte WIR für UNS! sich am vergangenen Mittwoch über eine große Anzahl von Lebensmittel-Spenden freuen, die wir dann direkt an die ehrenamtlichen Helfer der Kindertafel – unterstützt vom Stadtallendorfer Bürgermeister Somogyi – übergeben haben. Am nächsten Tag holte der BürgerBus die fertig gepackten Tüten in Stadtallendorf wieder ab, um sie hier an die Neustädter Kinder zu verteilen.

Auch einige Geldspenden haben uns erreicht, von denen wir in dieser Woche weitere Lebensmittel für die Tafel kaufen werden.

Da es ja nicht mit einer einmaligen Aktion getan ist, hat der Verein WIR für UNS! beschlossen, die Kindertafel bis mindestens zum Ende der Corona-Krise mit Lebensmittel-Spenden zu unterstützen. Hierfür sind wir natürlich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Immer freitags von 10.00-10.30 Uhr können Spenden (Lebensmittel oder Geld) auf dem Rathausplatz beim BürgerBus abgegeben werden. Wir bringen die Spenden dann direkt zur Tafel.

Wir danken sehr für Ihre Unterstützung.

Sandra Ramge, WIR für UNS!

Vergesst in der schweren Zeit die Tiere nicht!

Umweltabteilung von WIR für UNS! sammelt Spenden für das Tierheim in Alsfeld

Wir alle befinden uns derzeit in einer Ausnahmesituation, keiner von uns hat so etwas bisher erlebt. Trotz allen Schwierigkeiten kann man überall große Wellen der Hilfsbereitschaft beobachten.

Die Umwelt-und Naturschutzabteilung von WIR für UNS! möchte deshalb ab sofort auch die unterstützen, die bei all den Problemen leicht vergessen werden. Es geht um die Tiere im Tierheim.

Das Tierheim in Alsfeld ist, wie alle anderen auch, auf Anordnung für Besucher wegen des Corona Virus geschlossen. Dadurch fehlen dem Tierheim wichtige Einnahmequellen. Es kommen keine Besucher, die eine Spende abgeben, das beliebte Pfoten-Café ist geschlossen, das Frühlingsfest musste ausfallen und auch die Vermittlungen sind schwieriger als sonst. Da wird es schwierig den monatlich benötigten Betrag von über 20.000 Euro aufzubringen, ganz zu schweigen von größeren, notwendigen Vorhaben, die jetzt erstmal zurückgestellt werden müssen.

Das Team vom Tierheim versucht aber das Möglichste, damit die Tiere versorgt werden. So ist es auch weiterhin möglich, mit einem Hund Gassi zu gehen oder Katzen zu streicheln. Dafür muss lediglich vorab telefonisch ein Termin ausgemacht werden und alle Begegnungen finden mit dem entsprechenden Abstand nur noch vor dem Tierheim statt. Auch Interessenten vereinbaren vorher einen Termin, damit das gewünschte Tier besucht werden kann. Für Sach-und Futterspenden steht ein Handwagen vor dem Tierheim parat, der regelmäßig geleert wird.

Gerne möchte WIR für UNS! das Tierheim und seine Tiere mit Sach-und Futterspenden unterstützen. Sollten Sie uns dabei helfen wollen, können Sie Ihre Spenden gerne freitags von 10-10.30 Uhr auf dem Rathausplatz beim BürgerBus abgeben oder sich per Email an sandra.ramge@arcor.de wenden. Wir werden die Spenden dann direkt im Tierheim abgeben. (Fotos: Tierheim Alsfeld)

Sandra Ramge, WIR für UNS!

Wir suchen Sie!     Wir brauchen Ihr Engagement !

Werden Sie Bürgerhelfer*in!                        

Wenn Sie gerne Menschen kennen lernen und Freude daran haben, Ihre Mitmenschen zu unterstützen,
sind Sie bei uns genau richtig.
Als Bürgerhelfer*in des Vereins WIR-für-UNS! erhalten Sie die Gelegenheit, sich ehrenamtlich
für individuelle Alltagsprobleme anderer einzusetzen.
Dabei bestimmen Sie Zeit und Umfang Ihres Ehrenamts selbst. Zur Vorbereitung Ihres Einsatzes nehmen Sie kostenlos an Schulungsmaßnahmen und Fortbildungen teil.
Ihr soziales Engagement wird mit einer Aufwandsentschädigung belohnt.
HELFEN IST GENIAL!

Informationen erhalten Sie unter:

Dieter Trümpert   Tel.0174 /3751998

Elona Obst Tel.0152/06009058

dieter.truempert@wir-fuer-uns-neustadt.de

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, verehrter Herr Bürgermeister.

Das Thema „Coronavirus“  ist berechtigterweise in aller Munde. Auch WIR für UNS! ist von dieser Thematik betroffen.
Gerne stelle ich unseren Mitgliedern die aktuellen Informationen des Fachbereichs Gesundheitsamt (siehe Anlage) zur Verfügung.

„Jetzt gilt es, die weitere Ausbreitung mit entschlossenen Maßnahmen zu verlangsamen“, so die Leiterin des Gesundheitsamtes, Frau Dr. Wollenberg.

Ein erster Schritt für solch eine entschlossene Maßnahme könnte ein Einkaufsdienst sein, der gesundheitlich oder altersbedingt eingeschränkte Bürger unterstützt.
WIR für UNS!“ plant, in Kooperation mit der Stadt Neustadt, einen Einkaufsdienst zu organisieren.
Der Einkaufsdienst nimmt Bestellungen telefonisch entgegen, Vereinsmitgliedern kaufen ein und liefern den Bestellern den Einkauf nach Hause.
Die Bekanntgabe der Telefonnummern und die Mitteilung der detaillierten Verfahrensweise erfolgt in der kommenden Ausgabe des „Blättchen“.

Gerne können Sie sich auch mit weiteren Ideen und Vorschlägen an diese Mailadresse wenden.

In der festen Erwartung gemeinsam dem Virus erfolgreich entgegen zu treten verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen

1.Vorsitzender
Dieter Trümpert

Telefonnummer des Bürgervereins: 01777649080
Telefonnummer der Ansprechpartnerin der Stadt: 066928938

Liebe Akteure der Bürgerhilfen und der Alzheimer Gesellschaft,

sicher verfolgen auch Sie mit großer Aufmerksamkeit die Entwicklungen rund um das Coronavirus.

Nach der aktuellen Einschätzung befinden wir uns derzeit am Anfang der Ausbreitung des Coronavirus in Hessen und im Landkreis Marburg-Biedenkopf. „Jetzt gilt es, die weitere Ausbreitung mit entschlossenen Maßnahmen zu verlangsamen“, so die Leiterin des Gesundheitsamtes, Frau Dr. Wollenberg.

Dies kann nur gelingen, wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen und uns strikt an die Empfehlungen, die seitens der Expert*innen herausgegeben werden, halten. Bereits in unserer Mail vom 3.3.2020 hatten wir auf die täglich aktuelle Berichterstattung mit Handlungsempfehlungen auf unserer Homepage hingewiesen.

Aktuell sind Sie als Vorstände der Vereine und als hauptamtlich Fachkräfte besonders gefordert, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die notwendigen Entscheidungen zu treffen um den bestmöglichen Schutz der Helfer*innen und der Kund*innen zu gewährleisten und Ihren Beitrag zur Eindämmung der Auswirkungen der Pandemie zu leisten.

Das leitende Prinzip scheint mir sehr treffend in den Worten von Frau Fründt hinsichtlich der Handlungsanweisungen für die Verwaltung formuliert:

„Wir schränken die Kür ein, damit es bei der Pflicht nicht zu Einschränkungen kommt“

Übertragen auf die Tätigkeitsgebiete der Unterstützung im Alltag sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Alle Veranstaltungen und Kundenkontakte, sofern sie nicht unabdingbar sind für die Sicherung des Versorgungssettings oder für die Weiterführung des Geschäftsbetriebes, sollten abgesagt werden. Dazu zählen auch interne Fortbildungen und die Schulung neuer Helfer*innen.
  • Kund*innen, die offensichtlich grippeähnliche Symptome aufweisen, sollten gebeten werden, umgehend das Büro der Koordinationskraft zu verlassen, verbunden mit dem Angebot, das Anliegen soweit möglich schriftlich oder telefonisch vorzutragen. Sollte dies nicht möglich sein kann ein neuer Termin zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart werden.
  • Helfer*innen und Vereinsmitglieder mit grippeähnlichen Symptomen sollten angehalten werden, zuhause zu bleiben.
  • Reiserückkehrer*innen und Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage zu nachweislich erkrankten Personen Kontakt hatten oder nach Rückreise aus einem Risikogebiet Symptome haben, müssen sich beim Gesundheitsamt melden. Eine aktuelle Übersicht über die Risikogebiete bietet die Website des Robert-Koch-Institutes unter www.rki.de.
  • Auch symptomfreie Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten sind gehalten, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Von dort erfolgt eine Aufklärung/Verhaltensanweisung.
  • Im Fall von Symptomen kontaktieren Sie Ihren Arzt nur nach telefonsicher Vorankündigung.
  • Enge Kontaktpersonen zu nachweislich an Covid-19 erkrankten Personen müssen sich beim Gesundheitsamt melden. Dort wird geklärt, wie weiter zu verfahren ist.
  • Bei notwendigen Besprechungen sollte darauf geachtet werden, dass die Räume gut gelüftete sind und ein ausreichender Abstand zwischen den Teilnehmenden besteht (mindestens 1 Meter).
  • Kundenansammlungen in Wartebereichen sollten möglichst vermieden werden, z.B. durch vermehrte telefonische Kontaktaufnahme und Terminvergabe.
  • Auf Händeschütteln bei Begrüßung und Verabschiedung sollte unter Hinweis auf die erhöhte Ansteckungsgefahr verzichtet werden.
  • Die Hygienehinweise, die Ihnen bereits mit Mail vom 3.3.2020 zugegangen sind, sind unbedingt zu beachten. Geben Sie diese Informationen an alle Helfer*innen und Kund*innen weiter, stellen Sie ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Last but not least beeinflussen wir natürlich auch durch unser Verhalten im privaten Bereich die weiteren Entwicklungen. Auch hier sollten größere Veranstaltungen gemieden werden.

Da sich die Situation sehr dynamisch entwickelt, werden die Bewertung und die entsprechenden  Empfehlungen ständig angepasst; daher nochmal der Verweis auf unsere Homepage.

Wir hoffen alle, dass wir durch diese Vorsichtsmaßnahmen einen Beitrag leisten können, dass wir, die Helfer*innen und die Menschen mit Hilfebedarf gut und gesund durch diese besondere Zeit kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Berckhemer

Stabsstellenleitung Altenhilfe

Landkreis Marburg-Biedenkopf

So schützen Sie sich vor Infektionen

Informationen Ihres Gesundheitsamtes zum Umgang mit dem Coronavirus                                                   Stand 11.03.2020

Aktuell ist ein Anstieg der Fallzahlen der Infektionen und Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus erkrankten Personen in Deutschland, Hessen und auch dem Landkreis Marburg-Biedenkopf zu verzeichnen. Das Gesundheitsamt ist vollauf damit beschäftigt Infektionsfälle früh zu erkennen und Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Trotzdem benötigen wir in dieser Krisensituation nun die Mithilfe aller.Unsere Hauptziele sind zu erreichen, dass Menschen mit dem Risiko für einen schweren Verlauf bestmöglich geschützt werden und dass die Gesundheitssysteme arbeitsfähig bleiben.

Wir bedanken uns für Ihr umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln!

Bitte beachten Sie folgendes:

  • Infektionsgeschehen sind in der Regel dynamisch, so dass die Empfehlungen u. U. im Verlauf geändert und / oder angepasst werden müssen. Dieses Informationsblatt basiert auf dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt des oben angeführten Datums.
  • Diesen Informationen können Sie vertrauen:
  • Bitte konsultieren Sie ärztlichen Rat nach Möglichkeit nur, wenn Ihr gesundheitlicher Zustand dies erfordert und suchen Sie eine Arztpraxis nur nach telefonischer Rücksprache auf
  • Lüften Sie regelmäßig die Räumlichkeiten, in denen Sie sich aufhalten (Stoßlüftung über 5-10 Min.)
  • Vermeiden Sie enge Begrüßungsrituale (Händeschütteln, Küsschen geben etc.)
  • Verschieben Sie nicht notwendige Reisen
  • Überlegen Sie, ob gemeinschaftliche Treffen / Aktivitäten (Verein, Sportgruppen, private Feiern) stattfinden sollen und diese nicht verschoben werden können
  • Überlegen Sie, ob Sie Freunden / Nachbarn, die Risikogruppen angehören (z.B. alte und oder chronsich kranke Menschen), Hilfe und Unterstützung anbieten können.

Maßnahmen der Alltagshygiene

Infektionserreger werden zumeist über

  • unsere Hände
  • beim Husten, Niesen, Sprechen freigesetzte Tröpfchen oder
  • mit Infektionserregern belastete (kontaminierte) Oberflächen, die wir mit unseren Händen anfassen, übertragen.

Hieraus leiten sich die wesentlichen Schutzmaßnahmen der Alltagshygiene ab:

  • Händehygiene
  • Einhaltung der sog. Husten- / Nies-Etikette
  • Abstand halten, insbesondere zu offensichtlich erkrankten Personen.

Händehygiene

  • Händewaschen ist insbesondere vor dem Essen, nach dem Toilettengang, aber auch nach dem Schnäuzen, Niesen oder Husten und nach dem Betreten der Wohnung angezeigt
  • Waschen Sie Ihre Hände, in dem Sie die Hände gründlich und sorgfältig mindestens über 20 Sekunden einseifen
  • Achten Sie auf eine gute Pflege Ihrer Haut und cremen Sie sich die Hände regelmäßig (z.B. abends) ein. Eine intakte, gut gepflegte Haut stellt einen wirksamen Schutz dar und ist leichter zu reinigen
  • Wir empfehlen aktuell auf das übliche Händeschütteln zu verzichten. Dies ist sinnvoll, um sich vor einer Übertragung von Krankheitserregern zu schützen.

Husten- / Nies-Etikette

  • Hustenetikette: Husten oder Niesen sie nicht frei in den Raum sondern wenden sie sich von ihrem Gegenüber ab, nutzen Sie ein Einmaltaschentuch oder die Ellenbeuge als Schutz
  • Benutzen Sie Einmaltaschentücher wirklich nur einmal und entsorgen Sie diese möglichst in geschlossenen Abfallbehältern.
  • Waschen Sie sich anschließend die Hände.

Abstand halten

Die durch Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßene Tröpfchen-Wolke sinkt nach Abgabe in die Raumluft zunehmend zu Boden. Bereits nach einer Wegstrecke von einem Meter sind üblicherweise die Tröpfchen so weit abgesunken, dass diese nicht mehr von anderen Personen aufgenommen werden können.

  • Halten Sie daher einen Abstand von mindestens einem, besser zwei Metern zu krankheitsverdächtigen Personen ein.

Versorgung erkrankter Personen

Es ist auch in der Häuslichkeit sinnvoll, durch organisatorische Maßnahmen das Risiko einer möglichen Infektionsübertragung zu reduzieren. Sinnvolle Maßnahmen können sein:

  • Stellen Sie nach Möglichkeit eine räumliche Trennung zu erkrankten Personen sicher: Schlafen Sie in getrennten Zimmern, halten Sie sich in getrennten Räumlichkeiten auf und nutzen Sie nach Möglichkeit ein getrenntes Bad
  • Nehmen Sie Mahlzeiten nach Möglichkeit getrennt voneinander ein
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit, dass die Versorgung der Erkrankten durch besonders gefährdete Personen (z.B. alte Menschen, Immunschwäche, chronische Erkrankung, Schwangerschaft) erfolgt.

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung wird derzeit nicht als sinnvolle Maßnahme angesehen. Im Fall einer erkrankten Person, die sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch diese Person dagegen sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen zu verringern (Fremdschutz).

Ihr Gesundheitsamt ist für Sie da!

Sie haben weitere Fragen zu dem Coronavirus?

Bitte informieren Sie sich zunächst über die Homepage des Robert-Koch-Institutes (RKI)

Hier finden Sie auch einen Katalog häufig gestellter Fragen https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes

06421 / 405 – 40

Corona-Hotline Mo.-Fr. 09:00 – 16:00 Uhr: 06421 / 405 4444 infektionsschutz@marburg-biedenkopf.de

Präventionsprojekt in Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt, Familienbüro und Techniker Krankenkasse startet!

Der Landkreis hat gemeinsam mit der Universitätsstadt Marburg einen Präventionsplan „Gemeinsam für Gesundheit und Lebensqualität“ entwickelt. In Neustadt wird in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum, dem bsj und uns das Projekt mit Leben erfüllt. Bis Ende 2021 sollen 8 verschiedene Kurse angeboten werden. 
Mit freundlichen Grüßen 
Dieter Trümpert
1. Vorsitzender

Oberhessische Presse vom 12. April 2019